2016 New Zealand Disc Golf Championships


Hyzer-Ho!

Die neu­see­län­di­schen Disc Golf Meis­ter­schaf­ten wur­den vom 05. – 07. Febru­ar auf dem Tucker Beach Disc Golf Cour­se in der Nähe von Frank­ton bzw Queens­town auf der Süd­in­sel aus­ge­tra­gen. Auch Ales­sa und ich haben dort unse­re Schei­ben geschmissen.

TD Hemi te Awhitu hat mit sei­ner Frau Lisa und Co-TD Eran Blu­men­thal den ohne­hin schon coo­len 18-Bah­nen-Par­cours wun­der­bar prä­pa­riert – neue Tee-Boxen, alter­na­ti­ve und/oder ver­län­ger­te, erhöh­te und trick­rei­che Korb-Posi­tio­nen, gemäh­te Fair­ways – sehr schick.

TuckerBeachCourse

Das Play­ers Packa­ge ent­hält eine von Lisa schick gestal­te­te Schei­be, eine Base­cap und Son­nen­creme Fak­tor 50. Es gibt ein gros­ses Wie­der­se­hen mit Spie­lern bei­der Inseln, die Son­ne scheint die gan­ze Zeit schon fast gna­den­los und in Pau­sen küh­len wir uns im nicht nur gefühlt eis­kal­ten Sho­to­ver River ab.

Der gros­se Spass beginnt am Frei­tag mit zwei Run­den Dou­bles bei klas­se heis­sem Som­mer­wet­ter. Das Team Chris Dixon (CA) und Josh Mar­tin (USA) spielt rich­tig locker auf und holt mit smar­ten 22 unter Par den Dou­bles Titel.

Sams­tag früh star­ten die Sin­gles wie­der mit 1a Wet­ter – ein blau­er wol­ken­lo­ser Him­mel und Son­ne pur bei unge­fähr 30 Grad. Der neon-gel­be Human High­ligh­ter Bra­dy Kuech aus Wel­ling­ton schmeisst nicht nur ein Ass auf der gefürch­te­ten Insel­bahn Num­mer 13, son­dern liegt nach der Run­de zusam­men mit Gem­mas Bru­der Jack­son mit 52 Wür­fen bzw 9 unter Par auf dem geteil­ten ers­ten Platz. Nach­mit­tags star­te ich in der zwei­ten Grup­pe mit TD Hemi te Awhitu, ChChs Finest Chris Davies und For­rest Jun­ker-Allen aus Kana­da. Mario Cer­ni­ar wirft ein schi­ckes Ass auf Bahn 15, der Wind frischt schön böig auf und wir­belt die Scores teil­wei­se krass durcheinander.

Im Anschluss fin­det die Jah­res­haupt­ver­samm­lung der NZFDA in Chris Dixons nicht nur kuli­na­risch vor­treff­li­chem Pub „Smit­hs Craft Beer House“ statt. Die bei allen belieb­ten Bier­gut­schei­ne wol­len ein­fach nicht aus­ge­hen, Nigel Hail­stone wird als Prä­si­dent bestä­tigt, Mar­tin Gal­ley über­nimmt das Amt des Tour Direc­tors und Bra­dy Kuech wird Com­mu­ni­ca­ti­ons Offi­cer. Aus­ser­dem wer­den erst­mals die von Lan­ce Hart­well gestal­te­ten und initi­ier­ten NZDG Bag Tags unters Volk gebracht. Alle sind von der Idee begeis­tert und am nächs­ten Tag wird zusätz­lich gleich die ers­te Bag Tag Chal­len­ge ausgespielt.

Sonn­tag­mor­gen fin­de ich mich nach etwas wenig Schlaf bei bes­ten Kon­di­tio­nen in der ers­ten Grup­pe mit Bra­dy Kuech, Simon Fea­sey und dem in der Open-Divi­si­on spie­len­den Juni­or Ben Wiel-Lake wie­der. Bra­dy wirft kon­stant gut, muss aber etwas Vor­sprung abge­ben und liegt nach der Run­de zwei Zäh­ler vor Ben und mir, Simon befin­det sich einen Stro­ke dahin­ter und ich ergat­te­re sein höchst begehr­tes Bag Tag #1. Es ist noch brül­lend heis­ser als am Vor­tag und der eis­kal­te Sho­to­ver River ist aber­mals die ersehn­te und will­kom­me­ne Abküh­lung nach der Runde.

Hay­ley Flin­toft gewinnt die Ladies Divi­si­on vor Gemma Sul­li­van und Ales­sa, Ming Men­zi­es die Grand­mas­ters Women, Riley Bruce die Juni­ors, Grand­mas­ter Nigel Hail­stone schlägt ganz knapp Disc Golf Hall of Fame Mem­ber Bob Gen­til und der legen­dä­re Jagu­ar James Smit­hells siegt bei den Seni­or Grand­mas­ters. Congrats!

Das Fina­le wird als Super Six gespielt – die sechs bes­ten Wer­fer auf sechs Bah­nen, drei davon regu­lär und drei Safa­ri. An die­ser Stel­le auch noch mal ein dickes Dan­ke­schön an Mega-Cad­dy-de-luxe David Rose und sei­nen Schat­ten spen­den­den Schirm und Bob Gen­til für die Fotos.

Manch­mal lau­fen die Din­ge anders als erwar­tet … ist Bra­dy ein­fach nur ner­vös? Oder hat er Pech? Wha­te­ver. Bereits nach der ers­ten Final­bahn sind sei­ne zwei Zäh­ler Vor­sprung kom­plett dahingeschmolzen.

Alles rollt! Ich wer­fe einen Eagle auf dem ver­län­ger­ten Par-5-Signa­tu­re-Hole „Goli­ath“ und habe nach der letz­ten Final­bahn 5 Zäh­ler Vor­sprung auf die Open-Divi­si­on und bin New Zea­land Over­all und Mas­ters Cham­pion! Tra­la­la! Hyzernauts!